Tiergestützte Intervention-Therapiebegleithunde-Achatschnecken-Stabschrecken
Mila
Zeddy

Gut-Besser-Tiergestützt Therapiebegleithund

Tiergestützte Interventionen (TGI)

 

Tiere als Brückenbauer zwischen Herz und Seele

TGI ist der Überbegriff für alle Methoden, bei denen Tiere unterstützend zum Wohle des Menschen eingesetzt werden.
Sie finden in den unterschiedlichsten Bereichen Anwendung – vom Seniorenheim bis hin zu Schulen, Kliniken und therapeutischen Praxen.


Warum ein Therapiehund im Demenzentrum?

 

Weil Tiere Brücken bauen – zwischen Menschen, zwischen Generationen und manchmal auch zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Sie wirken nachweislich positiv auf unser Gemüt, unseren Körper und unsere Gesundheit.


Was macht Therapiehunde so besonders?

„Therapiehunde tragen keine weißen Kittel, stellen keine Anforderungen und haben keine Erwartungshaltung.
Sie nähern sich unvoreingenommen und akzeptieren jeden Menschen ohne Vorurteile.
Sie schenken Vertrauen und sind auch vertrauenswürdig.
Sie vermitteln Nähe, Sicherheit und Geborgenheit.
Sie reagieren sensibel auf Stimmungen und Gefühle.
Sie motivieren zum Leben.“

— Inge Röger-Lakenbrink


Wirkung auf Herz, Kopf & Körper

  • Emotional: schenken Nähe, Geborgenheit & Freude

  • Hormone: Ausschüttung des Glückshormons Oxytocin

  • Kognitiv: wecken Erinnerungen, fördern Kommunikation

  • Physisch: senken Stress, fördern Bewegung, steigern Wohlbefinden


Wau -Effekt:
Hunde erreichen Menschen dort, wo Worte oft nicht mehr genügen – direkt im Herzen.
Sie geben, ohne etwas zurückzuverlangen, und erinnern uns daran, was wirklich zählt: Vertrauen, Zuwendung und echtes Miteinander.

 

 Ein Team mit Herz, Pfote und Erfahrung

Meine Therapiebegleithunde Zeddy, Mila und ich sind mehr als nur ein Team – wir sind echte Brückenbauer.

Sie begleiten mich in Seniorenheime, psychosoziale Einrichtungen, Demenz-Zentren, Kindergärten , Horte und beim Ferienspaß. Wir schenken ruhige Begegnungen, in denen vor allem Zeddy den Menschen seine ganze Aufmerksamkeit schenken kann. In einem geschützten Rahmen entfaltet er seine besonderen Stärken: zuhören, spüren, Nähe geben – ohne Worte, aber mit unendlicher Wirkung. Meine kleine Mila ist eine lustige Hundedame, die viel Spaß in die Runde bringt und unglaublich gerne ihre Tricks vorzeigt. Sie zaubert immer lächelnde Gesichter.

Ich selbst bin ausgebildete pädagogische Assistentin und Assistentin für Integration mit 14 Jahren Berufserfahrung. Besonders in den den Bereichen:

  • Kinder im Autismus-Spektrum

  • Kinder mit Trisomie 21

  • Kinder mit sensorischen Integrationsstörungen

  • Kinder mit ADHS

  • motorisch oder sprachlich eingeschränkte Kinder

Meine tiergestützte Arbeit erfüllt und überrascht mich jedes Mal aufs Neue. Es ist ein Geschenk, Menschen Schritt für Schritt wachsen zu sehen – sei es beim Erreichen eines kleinen Ziels, beim Ausprobieren von Neuem oder einfach in einem Moment echten Lachens.

In den hundgestützten Settings gibt es oft wundervolle Momente. Hunde erreichen Herzen, die für uns Menschen manchmal verschlossen scheinen. Sie schenken Sicherheit, motivieren, trösten, bringen Leichtigkeit – und schaffen es, dass Sorgen für einen Augenblick in den Hintergrund treten. Genau diese Momente sind es, die mich immer wieder daran erinnern, warum ich diese Arbeit liebe.

Egal wo – Zeddy, Mila und ich freuen uns darauf, Menschen zu begegnen, sie zu begleiten und gemeinsam kleine und große Glücksmomente zu erleben.

 

Angebot Therapiebegleithunde

Ausbildung & Zertifizierung

Seit August 2021 sind Zeddy und ich – staatlich geprüftes Therapiebegleithunde-Team.

Mila  ist mit mir seit Mai 2025 als staatlich zertifiziertes Team unterwegs.


Unsere Ausbildung haben wir bei Therapiehunde mit Herz, Leitung Brigitte Girard absolviert.
Die staatliche Prüfung und jährliche Qualitätsprüfung erfolgen durch das Messerli Institut der Vetmed Universität Wien.
Hier alle geprüften Teams einsehen


Honorar – hundgestützte Einheiten

  • Dauer: 45 Minuten 
  • Kosten: € 60,00

  • bis circa 10 Klienten

  • Fahrtkosten € 0,60 pro Kilometer ab Pasching/Linz Land

 
  • Ferienspaß mit Hund : gesonderte Konditionen 

  • Workshops „Wau statt Au“: gesonderte Konditionen

📩 Anfragen über das Kontaktformular oder per E-Mail an office@humandog.at

weitere tiergestützte Angebote

Gut-Besser-Tiergestützt Achatschnecken & Stabschrecken

Neuigkeiten aus meinem TGI-Programm 

Meine vierbeinigen Helden bekommen bald ganz besondere Unterstützung! 
Ich erweitere mein Angebot der tiergestützten Intervention (TGI) um faszinierende, filigrane und auf ihre ganz eigene Weise bezaubernde neue Teammitglieder.

Mit dabei sind ab sofort:
Stabschrecken – Meister der Ruhe und Tarnung
Afrikanische Achatschnecken – sanfte „Entschleunigungshelfer“, die anfänglichen Ekel schnell in Staunen verwandeln

Diese besonderen Tiere laden dazu ein, genauer hinzusehen, zur Ruhe zu kommen und die basale Wahrnehmung auf eine neue Art zu erleben. Sie schaffen Momente der Achtsamkeit, fördern Beobachtungsgabe und ermöglichen ganz besondere Begegnungen.

Meine Angebote richten sich an:


Schulen & Kindergärten

Horte & Ferienprogramme


Senior & Demenzzentren

 

Warum Achatschnecken in der tiergestützten Arbeit?

Achatschnecken (Achatina fulica) sind außergewöhnliche, oft unterschätzte Tiere in der tiergestützten Pädagogik und Therapie. Ihre ruhige, gleichmäßige Bewegung und ihr vollkommen stressfreies Verhalten machen sie zu idealen Begleitern für sensible Settings – insbesondere in der Arbeit mit Kindern, älteren Menschen und Menschen mit kognitiven Einschränkungen.

Im Gegensatz zu aktiven oder reizintensiven Tieren wirken Achatschnecken nicht über Bewegung, Lautstärke oder Interaktion, sondern über Präsenz, Langsamkeit und Beobachtung. Genau diese Eigenschaften schaffen einen besonderen Raum der Entschleunigung.

Entschleunigung & Stressreduktion

Die langsame Fortbewegung der Schnecken wirkt auf viele Menschen beruhigend und regulierend. Sie laden dazu ein, Tempo herauszunehmen, still zu werden und sich auf kleine, oft übersehene Details zu konzentrieren. Diese Form der Reizreduktion kann Stress senken und innere Unruhe ausgleichen.

Förderung von Wahrnehmung und Konzentration

Achatschnecken sind Meister der unauffälligen Bewegung. Sie fordern genaues Hinschauen und fördern dadurch:

  • visuelle Differenzierung

  • Aufmerksamkeit

  • Konzentrationsfähigkeit

  • achtsames Beobachten

Gerade für Kinder oder Menschen mit Aufmerksamkeitsbesonderheiten entsteht dadurch ein natürlicher Fokus ohne Druck.

Sensorische Erfahrung ohne Überforderung

Die Tiere bieten vielfältige, sanfte Sinneserfahrungen:

  • kühle, feuchte Oberfläche

  • langsame, gleitende Bewegungen

  • ruhige, vorhersehbare Abläufe

Diese Reize wirken nicht überfordernd, sondern stabilisierend – ideal für Menschen mit hoher Reizempfindlichkeit oder kognitiven Einschränkungen.

Förderung von Empathie und Verantwortungsbewusstsein

Der behutsame Umgang mit einem sehr empfindlichen Lebewesen stärkt:

  • Rücksichtnahme

  • Verantwortungsgefühl

  • Respekt vor Natur und kleinen Lebewesen

Kinder wie Erwachsene erleben unmittelbar, dass ihr Verhalten Wirkung hat.

Einsatz in Pädagogik und Therapie

Achatschnecken eignen sich besonders für:

  • Kindergärten und Schulen

  • Einrichtungen der Behindertenhilfe

  • Senioreneinrichtungen und Demenzbereiche

  • therapeutische Einzel- und Gruppensettings

Sie wirken dabei häufig als „Eisbrecher“, insbesondere bei Menschen, die sich klassischen tiergestützten Angeboten schwer öffnen.

Ein stilles Tier mit großer Wirkung

Achatschnecken sind keine klassischen Interaktionspartner – und genau darin liegt ihre Stärke. Sie ermöglichen Begegnung ohne Druck, ohne Erwartung und ohne Überforderung.

Ihre Wirkung entsteht im Moment der Beobachtung: leise, langsam und nachhaltig.

 

Warum Stabschrecken in der tiergestützten Einheit?

Stabschrecken (Phasmiden) gehören zu den faszinierendsten, zugleich aber ruhigsten Tieren in der tiergestützten Arbeit. Ihre unaufdringliche Präsenz, ihre extreme Tarnung und ihre langsamen Bewegungen machen sie zu idealen Begleitern für pädagogische und therapeutische Settings mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen.

Im Zentrum steht dabei nicht die „Interaktion“ im klassischen Sinn, sondern das achtsame Beobachten, Entdecken und Verweilen im Moment.

Entschleunigung durch Stille und Langsamkeit

Stabschrecken bewegen sich langsam, vorsichtig und oft kaum wahrnehmbar. Diese Ruhe überträgt sich auf viele Menschen und unterstützt:

  • innere Beruhigung

  • Stressreduktion

  • Reduktion von Unruhe und Überstimulation

  • ein bewusstes „Runterfahren“ des Aktivitätsniveaus

Gerade in reizintensiven Alltagssituationen schaffen sie einen Gegenpol aus Stille und Konzentration.

Förderung von Wahrnehmung und Aufmerksamkeit

Durch ihre perfekte Tarnung als „lebende Äste“ müssen Stabschrecken oft erst entdeckt werden. Dieser Suchprozess fördert gezielt:

  • visuelle Differenzierung

  • Konzentrationsfähigkeit

  • genaues Hinsehen statt oberflächlicher Wahrnehmung

  • Geduld und Ausdauer

Das Entdecken der Tiere wird dadurch zu einer kleinen, erfolgreichen Wahrnehmungsaufgabe.

Sensorische und emotionale Aktivierung

Stabschrecken ermöglichen eine sehr sanfte Form der Sinnesaktivierung:

  • vorsichtige taktile Erfahrungen (z. B. über den Handrücken laufen)

  • visuelle Reize durch Bewegung und Tarnung

  • emotionale Reaktionen wie Staunen, Lachen oder Neugier

Da sie nicht bedrohlich wirken, eignen sie sich besonders für sensible Zielgruppen.

Förderung von Ruhe, Empathie und Verantwortungsgefühl

Der behutsame Umgang mit den fragilen Tieren stärkt:

  • Rücksichtnahme und Achtsamkeit

  • Verantwortungsbewusstsein

  • Respekt gegenüber Lebewesen

Kinder wie Erwachsene erleben unmittelbar, dass Ruhe und Vorsicht positive Auswirkungen haben.

Einsatz in Pädagogik und Therapie

Stabschrecken eignen sich besonders für:

  • Kindergärten und Schulen

  • heilpädagogische Einrichtungen

  • Senioren- und Demenzbereiche

  • tiergestützte Einzel- und Gruppensettings

Sie wirken häufig als „Einstiegstier“, da sie keine Angst auslösen und schnell Neugier statt Abwehr erzeugen.

Ein Tier, das nicht ablenkt – sondern fokussiert

Stabschrecken sind keine lauten oder fordernden Tiere. Ihre Stärke liegt darin, dass sie Raum öffnen: für Beobachtung, für Ruhe und für konzentrierte Aufmerksamkeit auf das Kleine und Unsichtbare.

So entsteht eine besondere Form der tiergestützten Arbeit – leise, achtsam und tief wirksam.

 

Angebot Achatschnecken

tiergestützte Einheit-Achatschnecken

  • Dauer: 45 Minuten
  • Teilnehmerzahl: ca.10 Personen in Senioren -und Demenzzentren 
  • Teilnehmerzahl: in Schulen -VS 1.& 2.  Klasse/Klassengröße
  • Teilnehmerzahl: in Kindergärten /Alter 5-6 Jahre / 15 Kinder pro Gruppe (60 Minuten)
  • Kosten: 60,00 € pro Einheit in Senioren -und Demenzzentren 
  • Kosten: ab 75,00 € Schule & Kindergarten 
  • Raum: ruhiger, geschlossener Raum
  • Ausstattung: nach Möglichkeit ein kleiner Tisch in der Mitte, Sitzmöglichkeit im Kreis
  • Zusätzliches: für Schulklassen und Kindergärten zusätzliche Lehrmaterialien und Kopiervorlagen inklusive

Beschreibung des tiergestützten Settings

Im Zentrum der Einheit stehen mehrere Achatschnecken in einem übersichtlichen Terrarium. Die Tiere bewegen sich langsam und gleichmäßig und bieten dadurch eine ideale Grundlage für ruhige, achtsame Begegnungen.

Die Einheit beinhaltet:

  • gemeinsames Beobachten der Schneckenbewegungen
  • Wahrnehmen von Schleimspur, Fühlern und Fortbewegung
  • optionales, behutsames Halten der Tiere auf der Hand
  • sensorische Erfahrungen (feucht, kühl, sanft gleitend)
  • begleitende Gespräche und biografische Impulse

Zusätzliche Materialien wie Lupen, Futter (z. B. Gurke, Salat) und Bildmaterial unterstützen meine Einheit.

Wirkung auf das Wohlbefinden

Die Arbeit mit Achatschnecken bietet vielfältige positive Effekte:

Sensorische Aktivierung
Die langsame Bewegung und die besondere Oberflächenstruktur (feucht, weich) regen die taktile Wahrnehmung intensiv an.

Beruhigung und Stressreduktion
Die gleichmäßigen Bewegungen wirken stark entschleunigend und können Spannungszustände reduzieren.

Förderung von Aufmerksamkeit
Das Beobachten der feinen Bewegungsabläufe unterstützt die Konzentrationsfähigkeit und lenkt den Fokus sanft nach innen.

Emotionale Reaktion
Die ungewöhnliche, oft überraschende Erfahrung löst häufig Staunen, Lächeln oder Gesprächsimpulse aus.

Biografiearbeit
Erinnerungen an Garten, Regen, Naturerlebnisse oder frühere Tierkontakte werden aktiviert.

Beobachtbare Effekte nach der Einheit

Erfahrungsgemäß zeigen sich:

  • gesteigerte Aufmerksamkeit und Wachheit
  • emotionale Ausgeglichenheit
  • verbale Reaktionen oder Austausch über das Erlebte
  • Reduktion von Unruhe oder Anspannung

Hygiene- und Sicherheitskonzept

Ein klarer und strukturierter Umgang gewährleistet Sicherheit:

  • Achatschnecken sind nicht aggressiv und beißen nicht
  • Kontakt erfolgt freiwillig und unter Anleitung
  • Tiere werden artgerecht und stressarm gehalten
  • Hände waschen vor und nach dem Kontakt 
  • Direkter Kontakt mit Schleimhäuten (Augen, Mund) wird vermieden
  • Terrarium und Materialien werden regelmäßig gereinigt

Hinweis: Aufgrund der natürlichen Bakterienflora der Schnecken (z. B. Umweltkeime) ist eine Handhygiene angeraten und Inhalt meiner Einheit

Abschluss

Die tiergestützte Arbeit mit Achatschnecken eröffnet einen ruhigen, intensiven Zugang zu Menschen mit Demenz und spricht besonders die basalen Sinne an. Gerade durch ihre Andersartigkeit entstehen oft unerwartet wertvolle Reaktionen. Achatschnecken können bei einer sensorischen Integrationsstörung und ADHS sehr effektiv unterstützen. Sie wirken gezielt auf die Sinneswahrnehmung und Selbstregulation.

📩 Anfragen über das Kontaktformular oder per E-Mail an office@humandog.at  

Angebot Stabschrecken

tiergestützte Einheit-Stabschrecken

  • Dauer: 45 Minuten
  • Teilnehmerzahl: ca.10 Personen in Senioren -und Demenzzentren 
  • Teilnehmerzahl: in Schulen -VS 1.& 2.  Klasse/Klassengröße
  • Teilnehmerzahl: in Kindergärten /Alter 5-6 Jahre/ 15 Kinder pro Gruppe (60 Minuten)
  • Kosten: 60,00 € pro Einheit in Senioren -und Demenzzentren 
  • Kosten: ab 75,00 € Schule & Kindergarten 
  • Raum: ruhiger, geschlossener Raum
  • Ausstattung: nach Möglichkeit ein kleiner Tisch in der Mitte, Sitzmöglichkeit im Kreis
  • Zusätzliches: für Schulklassen und Kindergärten zusätzliche Lehrmaterialien und Kopiervorlagen inklusive

Beschreibung des tiergestützten Settings

Im Mittelpunkt der Einheit steht ein transportables, gut einsehbares Netz-Terrarium mit Stabschrecken. Die Tiere bewegen sich langsam, nahezu meditativ, und sind perfekt an ihre Umgebung angepasst.

Die Einheit ist bewusst ruhig und reizarm gestaltet und beinhaltet:

  • gemeinsames Beobachten der Tiere
  • gezielte Wahrnehmungsübungen (visuell & taktil)
  • optionales, vorsichtiges Erleben des Krabbelns auf der Haut
  • begleitende Gespräche und biografische Impulse

Unterstützend werden Materialien wie Lupen, Futterzweige und Anschauungsbilder eingesetzt.

Wirkung auf das Wohlbefinden

Die Arbeit mit Stabschrecken bietet nachweislich wertvolle Impulse für Menschen mit Demenz und Kindern mit sensorischen Integrationsstörungen.

Sensorische Aktivierung
Die feinen Haftfüße der Tiere stimulieren sanft die Handinnenflächen und fördern die Wahrnehmung – besonders wichtig bei taktiler Unterstimulation.

Entspannung und Regulation
Die langsamen, rhythmischen Bewegungen der Tiere wirken beruhigend auf das vegetative Nervensystem. Dies kann Unruhe reduzieren und zu einer sichtbaren Entspannung beitragen.

Förderung von Aufmerksamkeit und Präsenz
Das „Suchen“ der gut getarnten Tiere trainiert die visuelle Konzentration und stärkt die Fähigkeit, im Moment zu bleiben.

Emotionale Aktivierung
Viele Menschen, egal ob groß oder klein, reagieren mit Lächeln, Staunen oder verbaler Kommunikation – auch dann, wenn sonst wenig Reaktion erfolgt.

Biografiearbeit
Erinnerungen an Natur, Gartenarbeit oder frühere Erfahrungen mit Tieren werden angeregt und können Gespräche fördern.

Beobachtbare Effekte nach der Einheit

Nach der Durchführung zeigen sich häufig:

  • gesteigerte Wachheit und Beteiligung
  • emotionaler Ausgleich („Sonnenschein-Effekt“)
  • Gesprächsimpulse über das Erlebte
  • Reduktion von motorischer Unruhe

Hygiene- und Sicherheitskonzept

  • Stabschrecken sind absolut ungefährlich (kein Beißen, kein Stechen)
  • Es besteht keine Übertragung von Krankheiten auf den Menschen
  • Kontakt erfolgt ausschließlich freiwillig und unter Anleitung
  • Tiere werden stressarm und fachgerecht gehandhabt
  • Nach der Einheit Hände waschen
  • Materialien und Kontaktflächen werden regelmäßig gereinigt

Abschluss

Dieses Setting bietet eine außergewöhnlich ruhige und gleichzeitig tief wirksame Möglichkeit, Menschen mit Demenz zu erreichen, besonders auch in fortgeschrittenen Stadien. Anders als Achatschnecken werden Stabschrecken gezielt als Interaktionspartner auch bei Kindern eingesetzt. Sie setzten andere sensomotorische Reize, wie zB. feinmotorische Fähigkeiten, Aufmerksamkeitssteuerung und Impulskontrolle bei motorisch unruhigen Personen. Für Kinder mit einer taktilen Überempfindlichkeit ist das trockene, leicht pieksige, aber völlig harmlose Gefühl der Insektenfüße eine hervorragende Übung, um ungewohnte Hautreize ohne Panik zu verarbeiten.

📩 Anfragen über das Kontaktformular oder per E-Mail an office@humandog.at

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