Seite für Menschen mit Hundeangst
Coaching für Menschen mit Hundeanst

 

Kinder, Erwachsene und Familien

 

Ich arbeite mit Menschen, die Angst vor Hunden haben und ich erlebe immer wieder, wie stark diese Angst sein kann.
Wie sehr sie den Alltag beeinflusst.
Wie schnell der Körper reagiert – oft lange bevor ein klarer Gedanke möglich ist.

Was mich dabei besonders berührt:
Die meisten Menschen wissen, dass ihre Angst „eigentlich zu groß“ ist – und fühlen sich gleichzeitig völlig ausgeliefert.

Das muss nicht sein!!! Denn genau hier setze ich mit meiner Arbeit an.

Ich verbinde zwei Bereiche, die für mich untrennbar zusammengehören:

  • Das Verständnis für den Menschen – sein Nervensystem, seine Erfahrungen, seine Reaktionen.
  • Das Verständnis für den Hund – sein Wesen, seine Kommunikation, seine Körpersprache.

Denn Ängste entstehen nicht nur durch Erlebnisse, sondern auch durch Unsicherheit und Missverständnisse.

Wenn Verhalten nicht eingeordnet werden kann, wirkt es schnell unberechenbar.

In meinen Coachings geht es deshalb nicht darum, Angst einfach „zu überwinden“.

Sondern darum, sie zu verstehen.

Meine Klientinnen und Klienten lernen:

  • was in ihrem Körper passiert
  • wie sie sich selbst regulieren können
  • und wie sie neue Erfahrungen im eigenen Tempo machen

Gleichzeitig vermittle ich ein klares Verständnis für Hunde:

  • wie sie kommunizieren
  • was ihr Verhalten bedeutet
  • und wie Situationen besser eingeschätzt werden können

Denn: Was vorhersehbar ist, fühlt sich weniger bedrohlich an.

Mir ist wichtig, dass meine Coachings Hilfe zur Selbsthilfe sind.

Mein Ziel ist nicht, dass Sie dauerhaft Unterstützung brauchen.
Sondern, dass Sie lernen, sich selbst zu vertrauen und sicherer durch Ihren Alltag zu gehen.

Schritt für Schritt.

In Ihrem Tempo.

Und mit einem neuen Verständnis – für sich selbst und für den Hund.

Coaching für Kinder mit Hundeangst

Angst vor Hunden ist für viele Kinder sehr real.

Vielleicht meidet Ihr Kind bestimmte Wege, wechselt die Straßenseite oder reagiert mit starker Unsicherheit, sobald ein Hund in Sicht ist. Für Außenstehende wirkt das oft übertrieben – für Ihr Kind fühlt es sich jedoch absolut ernst an.

In meinem Coaching begleite ich Kinder dabei, ihre Angst zu verstehen und Schritt für Schritt neue Sicherheit zu entwickeln.

Dabei arbeite ich nicht mit Druck oder „Konfrontation um jeden Preis“, sondern mit einem klaren, kindgerechten Ansatz:

Das Kind lernt, was im eigenen Körper passiert, wenn Angst entsteht.
Es bekommt einfache Werkzeuge an die Hand, um sich selbst zu regulieren – im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe.
Und es macht – in seinem eigenen Tempo – neue, positive Erfahrungen im Kontakt mit Hunden.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist das Verstehen von Hunden.
Kinder lernen, wie Hunde kommunizieren, warum Missverständnisse entstehen können und wie sie Situationen besser einschätzen.

Die Körpersprache des Hundes wird dabei einfach und verständlich vermittelt.
Denn: Was wir verstehen, wirkt weniger unberechenbar – und genau das schafft Sicherheit.

Auch die Begleitung der Eltern spielt eine wichtige Rolle.
Kinder orientieren sich stark an der Sicherheit, die sie im Außen erleben.

Ziel ist nicht, dass ein Kind „keine Angst mehr hat“.
Sondern, dass es lernt:

Ich kann damit umgehen.
Ich bin nicht hilflos.
Ich darf mich sicher fühlen.

Coaching für Erwachsene mit Angst vor Hunden

Angst vor Hunden kann den Alltag stark einschränken.

Vielleicht vermeiden Sie bestimmte Wege, fühlen sich angespannt im öffentlichen Raum oder erleben körperliche Reaktionen, sobald ein Hund in Ihrer Nähe ist. Oft ist diese Angst mit einer konkreten Erfahrung verbunden – manchmal hat sie sich auch über die Zeit entwickelt.

In meinem Coaching arbeite ich mit einem körperorientierten, nervensystembasierten Ansatz.

Das bedeutet:

Wir schauen nicht nur auf Gedanken, sondern vor allem auf das, was im Körper passiert.
Denn Angst ist keine Entscheidung – sondern eine automatische Reaktion Ihres Nervensystems.

Sie lernen zu verstehen:

  • warum Ihr Körper so reagiert
  • wie Angst entsteht und sich aufrechterhält
  • und wie Sie sich selbst regulieren können – als Hilfe zur Selbsthilfe

Ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit ist außerdem das Verstehen von Hunden.

Denn Unsicherheit entsteht oft dort, wo Verhalten nicht eingeordnet werden kann.
Sie lernen, das Wesen von Hunden besser zu verstehen, ihre Körpersprache zu lesen und typische Missverständnisse zu erkennen.

Dadurch werden Situationen vorhersehbarer – und verlieren an Bedrohlichkeit.

Auf dieser Grundlage entwickeln wir gemeinsam einen individuellen, alltagstauglichen Weg:

In kleinen, machbaren Schritten nähern Sie sich den Situationen, die bisher schwierig waren.
Dabei geht es nicht um Überforderung, sondern um neue Erfahrungen.

Ziel ist nicht, Angst „wegzumachen“.

Sondern:

einen neuen Umgang zu entwickeln,
Sicherheit im eigenen Körper zu finden
und sich im Alltag wieder freier und klarer bewegen zu können.

Wusstest Du dass...?

...Angst nicht gleich Angst ist?

Es gibt verschiedene Formen von Angst, die unterschiedlich entstehen – und denen daher auch unterschiedlich begegnet werden muss:

  1. Emotionsgebundene Angst

    • Wird in unserem emotionalen Gedächtnis (Amygdala) gespeichert

    • Entsteht durch Erlebnisse, bei denen Reize mit starken Emotionen verknüpft wurden

    • Funktioniert nicht logisch – weder bei Mensch noch Hund

    • Kann fast nur durch neue, positive Erfahrungen überschrieben werden

  2. Kortex-basierte Angst

    • Entsteht auch ohne schlechte Erfahrungen

    • Entwickelt sich durch Sorgen, Grübeln und Hineinsteigern in mögliche zukünftige Situationen

    • Lässt sich durch Gedankenarbeit, Hinterfragen und Reflexion beeinflussen


Warum ist dieser Unterschied so wichtig?

Weil er bestimmt, wie wir an deiner Angst arbeiten:

  • Bei emotionsgebundener Angst helfen vor allem positive, sichere Erlebnisse

  • Bei kognitiver Angst können wir zusätzlich gedankliche Muster verändern

Für mich als Verhaltenscoach ist diese Unterscheidung entscheidend, um das Coaching genau auf dich abzustimmen.

 

Coaching-Paket im Überblick

1. Setting ohne Hund

Dauer: 75–90 Minuten

  • Anamnesebogen vorab per E-Mail

  • Gespräch über Angst, Angstzustände und warum Angst eigentlich unser Freund sein kann

  • Bildmaterialien zum Thema Hund: Kommunikation, Körpersprache, Mythen

  • Praktische Tipps und „Trockentraining“ für sichere Hundekontakte

  • Materialien & Inhalte individuell auf dich abgestimmt, altersgerecht vermittelt

  • online Betreuung zwischen den Einheiten


2. Setting / Praxiseinheit

Dauer: 45–60 Minuten

  • Praktische Übungen – nur, wenn du bereit bist

  • Möglichkeit:

    • Begleitung in deinem eigenen Umfeld

    • Gemeinsamer Spaziergang

    • Besuch mit einem meiner ausgebildeten Therapiebegleit-Hunde bei dir Zuhause

  • Ablauf & Inhalte werden individuell besprochen, um echte Wohlfühlmomente zu schaffen


Honorar

  • € 150,00 für beide Einheiten

  • Zzgl. Anfahrtspauschale € 0,60/km ab Pasching bei Linz

📩 Anfragen bitte über das Kontaktformular

 

Hinweis:
Diese Themen sind sehr individuell – daher kann sich die Dauer der Coaching- Begleitung auch sehr individuell gestalten.

Alle weiteren Einheiten werden gemeinsam besprochen – deshalb gibt es dafür auch keine feste preisliche Regelung.

Die ersten beiden aufgelisteten Einheiten sind der Start unserer gemeinsamen Reise .

Weitere Coaching Angebote:

  • Hunde in der Familie – Bissprävention oder Begleitung nach einem Beißvorfall

  • Hund und Kind – gut begleitet – Dos and Don´ts

  • Sicherheitstraining – Begegnungstraining zwischen Mensch und fremden Hunden; auch für Schulklassen oder Gruppen

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Danke für so viel Wertschätzung

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